Magnesium und Arzneimittel

Magnesium und Arzneimittel



Magnesium und Arzneimittel

Verschiedene Medikamente nehmen Einfluss auf den Magnesiumhaushalt. Einige verringern die Aufnahme des Minerals im Darm, andere erhöhen die Magnesiumausscheidung über die Niere . Sprechen Sie Ihren Arzt an, wenn Sie Arzneimittel aus der hier aufgeführten Gruppe einnehmen!

Arzneimittel mit Einfluss auf den Magnesiumhaushalt

  • Magensäureblocker

    Magensäureblocker

    Bei Sodbrennen kommen oft sogenannte Protonenpumpenhemmer zum Einsatz. Sie dämpfen die Bildung von Magensäure. In der Folge wird die Aufnahme der Nährstoffe im Magen beeinträchtigt – dadurch wird dem Körper auch zu wenig Magnesium zugeführt.

  • Entwässerungstabletten/Diuretika

    Entwässerungstabletten/Diuretika

    Diuretika fördern die Ausscheidung von Flüssigkeit und entlasten so das Herz. Sie finden vor allem in der Behandlung von Herzschwäche (Herzinsuffizienz) Anwendung. Nebeneffekt der Entwässerung: Sie spülen Magnesium und andere Mineralien aus dem Körper. 

  • ACE-Hemmer

    ACE-Hemmer

    Bluthochdruck, Herzschwäche, Nierenschwäche und Herzinfarkt sind die Hauptanwendungsgebiete für ACE-Hemmer. Sie beeinflussen die Blutdruckregulierung in den Nieren und führen so zu einer erhöhten Ausscheidung von Flüssigkeit. Das entzieht dem Körper auch Magnesium. 

  • Digitalis

    Digitalis

    Digitalispräparate werden seit 200 Jahren zur Herzstärkung eingesetzt. Wie sie genau wirken, wird allerdings erst in jüngerer Zeit untersucht. Bekannt ist, dass sie den Magnesiumhaushalt beeinflussen. Wenn Sie entsprechende Präparate einsetzen, sollte der Magnesiumstatus regelmäßig überwacht werden.

  • Abführmittel

    Abführmittel

    Abführmittel (Laxantien) finden bei Verstopfung und vor Darmuntersuchungen Anwendung. Sie regen die Eigenbewegung des Darms an und führen so zu seiner schnellen Entleerung. Dadurch stören sie massiv die Aufnahme von Nährstoffen im Verdauungstrakt.

  • Östrogen

    Östrogen

    Die Pille und andere hormonelle Verhütungsmittel enthalten häufig Östrogen. Sie finden auch Einsatz in der Hormonersatztherapie bei Beschwerden in den Wechseljahren. Östrogene senken den Magnesiumspiegel und können so zu einem Mangel an dem Mineral führen. 

Bei Magnesiummangel

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*wenn er Ursache für Störungen der Muskeltätigkeit (neuromuskuläre Störungen, Wadenkrämpfe) ist

Magnesium - Leistungsmineral

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