Tagesbedarf an <br>Magnesium

Tagesbedarf an
Magnesium

Wie hoch ist Ihr Tagesbedarf an Magnesium?

Wie viel Magnesium am Tag braucht der Mensch? Als Faustregel gilt: Es sollten jeden Tag 300 bis 400 Milligramm "auf den Tisch" kommen. Eine Liste mit besonders magnesiumreichen Nahrungsmitteln können Sie hier herunterladen.

Download magnesiumhaltige Lebensmittel (PDF)

Braucht jeder immer gleich viel Magnesium?

Der Magnesiumbedarf von 300 bis 400 Milligramm ist nur ein durchschnittlicher Wert. Wie viel Magnesium ein Mensch pro Tag zu sich nehmen sollte, hängt von verschiedenen Dingen ab. Vom Alter zum Beispiel: Weil Magnesium ein unverzichtbarer Helfer beim Wachsen ist, brauchen Kinder und Jugendliche täglich eine Extra-Portion davon. Sportlich Aktive brauchen mehr Magnesium als Menschen mit wenig Bewegungsdrang. Gleiches gilt, wenn Sie beruflich oder privat einem hohen Stresspegel ausgesetzt sind. Mehr Magnesium als sonst brauchen vor allem Schwangere und Frauen, die stillen.

Richtwerte für den täglichen Magnesiumbedarf

Machen Sie den Check, wie viel Magnesium Sie täglich benötigen:

 

 

Quelle: Referenzwerte Deutsche Gesellschaft für Ernährung, www.dge.de

Erhöhter Magnesiumbedarf bei Erkrankungen

Menschen mit Diabetes leben häufig mit Magnesiummangel. Durch den gestörten Blutzuckerstoffwechsel verlieren sie mehr Magnesium als Gesunde und müssen daher mehr davon aufnehmen. In der medizinischen Forschung gibt es sogar Hinweise darauf, dass Magnesium bei der Entwicklung des Diabetes eine Rolle spielen kann. Die Ergebnisse der Studie können Sie auf der englischsprachigen Seite des US-amerikanischen National Institut of Health nachlesen.

Andere chronische Erkrankungen führen dazu, dass zu wenig Magnesium aufgenommen wird. Das ist zum Beispiel bei entzündlichen Darmerkrankungen wie Morbus Crohn oder Colitis Ulcerosa der Fall. Auch wenn Sie häufig mit Durchfall zu kämpfen haben, kann es sein, dass Sie nicht genügend Magnesium aufnehmen können.

Was passiert, wenn zu wenig Magnesium zugeführt wird?

Als Faustregel gilt für die Magnesiumzufuhr: Was ausgeschieden wird, muss von außen wieder zugeführt werden. Sonst kommt es zu einem Magnesiummangel. Man erkennt ihn nicht immer auf den ersten Blick, da die Symptome sehr vielfältig sind und auch andere Ursachen haben könnten.

Das bekannteste Erkennungsmerkmal sind schmerzhafte Muskelkrämpfe, oft in den Waden. Auch zuckende Augenlider können ihre Ursache am fehlenden Magnesium haben. Migräne und Kopfschmerzen, Konzentrationsschwäche, Schlafstörungen, Tagesmüdigkeit, Nervosität, Herzrasen … all das kann ein Hinweis darauf sein, dass die Magnesiumvorräte im Körper erschöpft sind.

Wo kommt die tägliche Ration Magnesium her?

Bei einer ausgewogenen Ernährung, in der frisches Gemüse und Vollkornprodukte die Hauptrollen spielen, lässt sich der durchschnittliche Tagesbedarf an Magnesium tanken. Normalerweise. Allerdings nimmt der Magnesiumgehalt gerade in den wichtigsten Nährstofflieferanten durch verarmte Böden und Weiterverarbeitung ab. Und: Wenn Sie zu den Menschen mit erhöhtem Magnesiumbedarf gehören, kann eine ergänzende Zuführung von Magnesium sinnvoll sein. Sprechen Sie Ihren Arzt darauf an.

Vorsicht bei Nierenleiden

Probleme können auftreten, wenn die Nieren nicht mehr richtig arbeiten. Dann nämlich kann der Körper das "verbrauchte" Magnesium nicht über den Urin ausscheiden. Es kommt zu einem Magnesiumüberschuss. Anzeichen dafür können Erschöpfung, große Müdigkeit, niedriger Blutdruck oder Verstopfung sein. Bei bekannten Störungen der Nieren sollte auf eine ergänzende Einnahme von Magnesium verzichtet werden. Sprechen Sie vor einer Einnahme mit Ihrem Arzt.

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