Magnesiummangel

Magnesiummangel

Pflichtangaben
  • Magnetrans® forte 150 mg /-extra 243 mg Hartkapseln

    Wirkstoff: Schweres Magnesiumoxid. Bei nachgewiesenem Magnesiummangel, wenn er Ursache für Störungen der Muskeltätigkeit (neuromuskuläre Störungen, Wadenkrämpfe) ist.


    Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.


    Zulassungsinhaber: STADA GmbH, Stadastraße 2-18, 61118 Bad Vilbel
    Vertrieb: STADAvita GmbH, Königsteiner Str. 2, 61350 Bad Homburg v.d.H


    Stand: Juni 2014

Magnesiummangel hat 1.000 Gesichter

Magnesium ist an über 300 Stoffwechselprozessen beteiligt: etwa beim Knochenaufbau, Verbrennen von Kohlenhydraten und Fetten, Aufbau von Eiweißen, Freisetzen von Hormonen und vielem mehr. Entsprechend vielfältig äußert sich sein Magnesiummangel.

So können die Symptome von Magnesiummangel aussehen

Woher weiß man, ob dem Körper Magnesium fehlt? Bluttests können leicht täuschen, weil zuerst die Vorräte in Knochen und Muskeln "angezapft" werden. Es gibt aber eine Vielzahl an Symptomen, die auf einen Magnesiummangel hinweisen. Wenn Ihnen einer oder mehrere der folgenden Punkte bekannt vorkommen, sollten Sie verstärkt auf eine ausreichende Versorgung mit dem essenziellen Nährstoff achten.

Was passiert im Körper, wenn er nicht genug Magnesium hat?

In über 300 Vorgängen im Körper spielt Magnesium eine unverzichtbare Rolle. In der Regel unterstützt es die Enzyme (Bio-Katalysatoren des Körpers) bei ihrer Arbeit. Zum Beispiel können ohne Magnesium die Muskeln nicht mehr entspannen. Das führt nicht nur zu Wadenkrämpfen, dem vielleicht bekanntesten Anzeichen von Magnesiummangel. Auch die Blutgefäße verengen sich dadurch mehr und mehr, sodass Thrombosen und Herzinfarkt drohen. Gleichzeitig wird bei Magnesiummangel der Energiehaushalt gestört, die Zellen kriegen nicht mehr genug Zucker, wir fühlen uns schlapp und müde und können uns nicht mehr gut konzentrieren.

Ähnlich wie die Muskeln braucht das Nervensystem Magnesium, um zu "entspannen". Wenn zu wenig davon im Blut zirkuliert, kann es zu einer Überreizung kommen, die sich in innerer Unruhe, Nervosität oder in quälenden Kopfschmerzen niederschlagen. Auch Migräneattacken können auf fehlendes Magnesium zurückgeführt werden. Fehlendes Magnesium geht buchstäblich auch an die Knochen und kann zu Osteoporose (Knochenschwund) führen. Umso wichtiger ist es, diesen Mangel frühzeitig zu beheben.

4 Faktoren beeinflussen den Magnesiumhaushalt

Wie kann man Magnesiummangel diagnostizieren?

Woher weiß ich, ob ein Magnesiummangel vorliegt? Das ist in der Tat nicht so einfach. Weil sich ein niedriger Magnesiumspiegel auf so unterschiedliche Weisen zeigen kann, bleibt er oft lange unentdeckt. Wer denkt schon bei rasenden Kopfschmerzen, Unruhe oder Schlaflosigkeit an Magnesium?

Auch Bluttests täuschen häufig Normalwerte vor. Denn der Körper gleicht anfangs den Mangel an frei verfügbarem Magnesium dadurch aus, dass er das Mineral den Depots in Knochen, Muskeln und Gewebe entzieht. Erst wenn die Vorräte zur Neige gehen, sinkt der Magnesiumgehalt im Blut.

Bei einem ausführlichen Patientengespräch kann der Arzt bei unauffälligen Blutwerten erste Hinweise für einen Magnesiummangel sammeln. Auch Angaben zu Ernährungsgewohnheiten, Alkoholkonsum, Erkrankungen und Medikamenteneinnahme sind für eine Diagnose wichtig.

Wer ist von Magnesiummangel besonders betroffen?

Wichtige Hinweise auf einen möglichen Magnesiummangel geben Alter und die aktuelle Lebenssituation. Kinder und Jugendliche haben mit den höchsten Bedarf an Magnesium. Die Wahrscheinlichkeit, dass sie ihn über ihre Ernährung nicht decken können, ist daher groß. Das Gleiche gilt für Frauen während der Schwangerschaft und der Stillzeit ebenso wie für (Leistungs-)Sportler. Auch bei erhöhtem Stress im Beruf oder im Privatleben braucht der Körper vermehrt Magnesium. Nicht zuletzt gehen Erkrankungen wie Diabetes, Morbus Crohn, Colitis Ulcerosa oder Alkoholismus in der Regel mit einem Mangel an Magnesium einher.

Risikogruppen für Magnesiummangel

  • Diabetes

    Diabetiker
    Menschen mit Diabetes leben oft mit Magnesiummangel. Der Grund: Durch den hohen Blutzuckergehalt wird vermehrt Magnesium über den Urin ausgeschieden. Fehlt das Mineral dauerhaft, werden Folgeerkrankungen begünstigt. So wird die Normalisierung des Zuckerstoffwechsels erschwert und das ohnehin erhöhte Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie der Schweregrad von Augenerkrankungen erhöht.

  • Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen

    Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen
    Magnesiummangel geht buchstäblich ans Herz: Bei anhaltend niedrigem Magnesiumspiegel können sich Herzschwäche, Herzgefäßerkrankungen oder von der Herzkammer ausgehende Rhythmusstörungen entwickeln. Symptome sind Herzstolpern oder -rasen. Weil das Mineral das Zusammenziehen der Blutgefäßmuskulatur hemmt, kann ein ausgeglichener Magnesiumhaushalt Bluthochdruck entgegenwirken.

  • Sportlich Aktive

    Sportlich Aktive
    Magnesiummangel ist für Freizeit- oder Leistungssportler gleich doppelt Thema: Muskeln unter Belastung brauchen erstens mehr von dem Mineral, zweitens geht bei starkem Schwitzen Magnesium in höherem Maße verloren. Erste Anzeichen für einen Mangel sind Wadenkrämpfe, schnellere Ermüdung und verminderte Reaktionsfähigkeit. Kurz: Sportliche Höchstleistungen lassen sich nur mit einer optimalen Versorgung mit dem „Hochleistungsmineral“ erbringen.

  • Jugendliche

    Kinder und Jugendliche
    Für das Wachstum von Knochen und Muskeln ist Magnesium unerlässlich. Deshalb ist der Bedarf vor allem bei Heranwachsenden zwischen 15 und 19 Jahren besonders hoch. Allerdings entsprechen die Lieblingsessen in diesen Altersgruppen kaum den Empfehlungen einer ausgewogenen Ernährung. Das Risiko von Magnesiummangel ist daher bei Jugendlichen deutlich erhöht.

  • Senioren

    Senioren
    Mit zunehmendem Alter sinkt der Appetit: Der Körper braucht weniger Kalorien; oft erschweren Kau- und Schluckbeschwerden die Nahrungsaufnahme. Der Bedarf an Magnesium bleibt dabei aber unverändert. Neben der verringerten Zufuhr des Minerals können bestimmte Medikamente oder Erkrankungen im Alter den Magnesiumstoffwechsel beeinflussen. Daher ist Magnesiummangel bei älteren Menschen weit verbreitet.

  • Schwangere und Stillende

    Schwangere und Stillende
    Magnesium spielt beim Wachstum eine wichtige Rolle. Deshalb brauchen Frauen während der Schwangerschaft und Stillzeit mehr Magnesium als sonst. Schließlich müssen sich nicht nur sich, sondern auch den Nachwuchs ausreichend mit dem Mineral versorgen. Die Gefahr, dass es zu einem Magnesiummangel kommt, ist ab dem 4. Schwangerschaftsmonat besonders hoch.

  • Menschen unter Stress

    Menschen unter Stress
    Unter Stress setzt der Körper Stoffe frei, die unter anderem den Abbau von Fetten anregen. Die so freigesetzten Fettsäuren entziehen dem Blut das Magnesium. Es droht Magnesiummangel. Die Krux: Der Mangel an Magnesium erhöht die Anfälligkeit für Stress – Stress begünstigt wiederum  Magnesiummangel. So befeuern sich Stress und Magnesiummangel gegenseitig zu einem Teufelskreis. In Stresssituationen ist daher eine optimale Magnesiumversorgung besonders wichtig.

  • Personen mit Wadenkrämpfen oder Verspannungen

    Personen mit Wadenkrämpfen oder Verspannungen
    Muskelkrämpfe – vor allem nachts in Waden oder Zehen – und Verspannungen weisen häufig auf einen Magnesiummangel hin. Wenn wir unsere Muskeln bewegen, sind daran Magnesium und Kalzium wesentlich beteiligt: Kalzium bewirkt das Zusammenziehen der Muskelfasern, Magnesium ihre Entspannung. Fehlt also Magnesium, kann es zum schmerzhaften Verkrampfen der Muskeln kommen.

  • Menschen auf Diät

    Menschen auf Diät
    Auch bei einer Diät sollte normalerweise der Körper mit allen lebensnotwendigen Nährstoffen versorgt werden. Das ist leider nicht immer der Fall. Aufpassen sollten vor allem Menschen, die auf eine kalorienreduzierte Kost setzen: Viele Diätformen sind einseitig und arm an Magnesium. Vor allem, wer auf kohlenhydratreiches Getreide verzichtet, riskiert leicht einen Magnesiummangel.

  • Kopfschmerz- und Migränepatienten

    Kopfschmerz- und Migränepatienten
    Das Gehirn braucht extra viel Energie. Für den Stoffwechsel der Nerven ist unter anderem Magnesium wichtig. Wenn es fehlt, nimmt die Erregbarkeit der Nerven zu. Deshalb haben Menschen, die unter Migräne leiden, einen besonders hohen Bedarf an Magnesium. Zudem begünstigt ein Mangel des Minerals Migräneattacken. Auch Spannungskopfschmerzen können durch fehlendes Magnesium hervorgerufen werden.

Was tun bei Magnesiummangel?

Lässt sich ein Magnesiummangel nicht über die Ernährung allein beheben, kann die zusätzliche Gabe von Magnesiumpräparaten sinnvoll sein, um die körpereigenen Depots aufzufüllen. Empfohlen wird eine Einnahme über 2 bis 3 Monate.

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Magnetrans® forte 150 mg Hartkapseln

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