Magnesium in Schwangerschaft <br>und Stillzeit

Magnesium in Schwangerschaft
und Stillzeit

Pflichtangaben
  • Magnetrans® forte 150 mg /-extra 243 mg Hartkapseln

    Wirkstoff: Schweres Magnesiumoxid. Bei nachgewiesenem Magnesiummangel, wenn er Ursache für Störungen der Muskeltätigkeit (neuromuskuläre Störungen, Wadenkrämpfe) ist.


    Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.


    Zulassungsinhaber: STADA GmbH, Stadastraße 2-18, 61118 Bad Vilbel
    Vertrieb: STADAvita GmbH, Königsteiner Str. 2, 61350 Bad Homburg v.d.H


    Stand: Juni 2014

Magnesium - so wichtig ist es

Während der Schwangerschaft und Stillzeit müssen Frauen für zwei sorgen: für sich selbst und den Nachwuchs. Lesen Sie hier, was das für die Magnesiumzufuhr bedeutet.

Ein Magnesiummangel der Mutter kann sich auf die Entwicklung des Kindes auswirken. Unter anderem spielt das Mineral für das Wachstum eines Babys eine entscheidende Rolle. Als "Hochleistungsmineral des Körpers" ist es beim Aufbau der Erbinformation und Muskeln beteiligt und hilft bei der Entwicklung von Knochen. Bereits im Bauch der Mutter beginnt der Nachwuchs, seine Magnesiumdepots zu füllen.

Wie viel Magnesium brauchen Schwangere und Stillende?

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt eine tägliche Magnesiumdosis von 310 Milligramm während der Schwangerschaft. In der Stillzeit erhöht sich dieser Wert auf 390 Milligramm. In einem Liter Muttermilch stecken bis zu 40 Milligramm Magnesium.

Spätestens ab dem 4. Monat sollten Schwangere auf eine ausreichende Versorgung mit Magnesium achten. Wadenkrämpfe, Muskelzuckungen, Herzrasen oder Erschöpfung können auf einen Magnesiummangel hinweisen. Hält der Magnesiummangel in der Schwangerschaft an, kann es zu krampfartigen Verhärtungen des Bauches kommen. Dies kann vorzeitige Wehen zur Folge haben.

So decken Sie Ihren Magnesiumbedarf

Um den erhöhten Magnesiumbedarf während Schwangerschaft und Stillzeit sicher abzudecken, können ergänzende Magnesiumpräparate sinnvoll sein. Sprechen Sie mit Ihrem Frauenarzt darüber.

Außerdem sollten in dieser Zeit so oft wie möglich die Top-Magnesium-Lieferanten auf den Teller der werdenden Mutter. Dazu gehören Vollkornprodukte, Nüsse, Hülsenfrüchte und Gemüse. Tipp: Zwischendurch Sonnenblumenkerne knabbern. Sie enthalten besonders viel von dem lebensspendenden Mineral.

Download Broschüre Gut versorgt in Schwangerschaft und Stillzeit (PDF)

Vorsicht „Magnesiumräuber“: Soja in der Schwangerschaft

Nahrungsmittel aus Soja stehen hoch im Kurs bei allen, die sich fleischfrei ernähren wollen. Dabei ist wichtig zu wissen: Der beliebte Fleischersatz enthält besonders viel an Phytinsäure, die Magnesium bindet – es steht dann dem Körper für seine vielfältigen Aufgaben nicht zur Verfügung. Schwangere und Stillende, die im Rahmen einer vegetarischen oder veganen Ernährung viel an Soja-Produkten zu sich nehmen, sollten daher auf eine gute Versorgung mit Magnesium achten – zusätzlich zu den Empfehlungen der DGE zur Ernährung in Schwangerschaft und Stillzeit.

Sport in der Schwangerschaft - maßvoll tut gut

Bewegung hat einen positiven Einfluss auf die Schwangerschaft. Mehrere Studien der Sporthochschule Köln zeigen: Aktive Frauen benötigen in der Schwangerschaft weniger Schmerzmittel und haben weniger Komplikationen bei der Geburt. Außerdem regt Sport Kreislauf und Sauerstoffversorgung an. Das Mehr an Sauerstoff unterstützt die Entwicklung des ungeborenen Kindes. Nicht zuletzt kräftigt regelmäßige Bewegung die Muskeln und das Bindegewebe. Dabei spielt Magnesium eine wichtige Rolle. Denn zusammen mit Calcium trägt das „Powermineral“ zu einer normalen Muskelfunktion bei. Auch für das Gleichgewicht des Elektrolythaushalts und den Energiestoffwechsel leistet Magnesium einen wichtigen Beitrag.*

Welche Sportarten in der Schwangerschaft?

Eine Stunde Sport pro Tag tut Schwangeren gut. Dabei gilt: Sportarten mit einer sehr hohen körperlichen Belastung oder einem hohen Verletzungsrisiko gehören auf keinen Fall zum Fitnessprogramm in der Schwangerschaft. Besonders geeignet – vor allem für Frauen, die erst in der Schwangerschaft den Sport für sich entdecken – sind gelenkschonende Sportarten wie Schwimmen oder Walken.
Faustregel: Schwangere sollten beim Sport in ihrer Wohlfühlzone bleiben und bei den ersten Anzeichen einer Belastung eine Pause machen.

Wie finden Schwangere ihre "Wohlfühlzone"?

Schwangere sollten ausschließlich im aeroben Bereich trainieren, das bedeutet: Der eingeatmete Sauerstoff reicht für die Energieversorgung in Muskeln und Organen aus. In der Regel liegen Sie im "grünen Bereich", wenn Sie beim Trainieren sich noch bequem unterhalten können. Auch eine Pulsuhr kann helfen, übermäßige Belastung zu vermeiden. Die Deutsche Sporthochschule Köln empfiehlt für schwangere Frauen folgende Pulswerte**:

Alter Pulsfrequenz (Schläge pro Minute)
unter 20 Jahre bis zu 155
20 bis 29 Jahre 135 bis 150
30 bis 39 Jahre 130 bis 145
40-plus 140

Sport nach der Geburt

Und nach der Geburt? Hat der Nachwuchs das Licht der Welt erblickt, heißt es für die frischgebackene Mama zunächst einmal: Pause! Als allererstes sollte der Beckenboden wieder gestärkt werden, dann kann allmählich das Sportprogramm wieder starten. Sprechen Sie Ihren Wieder-Einstieg in den Sport am besten mit Ihrer Hebamme und Ihrem Frauenarzt ab.

*Quellen:

**Quelle: Marion Sulprizio, Deutsche Sporthochschule Köln, im Interview mit Spiegel Online (www.spiegel.de/gesundheit/schwangerschaft/sport-in-der-schwangerschaft-so-findet-man-das-richtige-trainingspensum-a-899737.html)

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