Unser Körper benötigt Magnesium für die unterschiedlichsten Aufgaben. Deshalb ist der Mineralstoff im Organismus an vielen Orten zu finden:
Unsere Magnesiumvorräte sind zu mehr als der Hälfte in den Knochen gespeichert und dienen damit auch als Bausteine des Knochenskeletts. Zumindest eine schützende Wirkung von Magnesium für die Knochen ist wahrscheinlich.
Magnesiumabhängige Enzyme steuern z. B. den Eiweiß-, Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsel und sind damit notwendig für die Umwandlung von Nahrungsenergie in chemische Energie.
Richtig aktiv wird Magnesium in den Körperzellen, vor allem im Muskel- und Nervengewebe. Hier wirkt es unter anderem als Gegenspieler zu Calcium. Die Muskelaktivität – das Zusammenziehen und Erschlaffen der Muskelfasern – resultiert aus dem Wechselspiel zwischen Calciumeinstrom und Calciumausstrom aus der Zelle. Fehlt Magnesium in der Zelle, strömt zu viel Calcium ein und es kann zu einem überschießenden Zusammenziehen des Muskels, einem Muskelkrampf, kommen.
Auch für die Reizweiterleitung an Nerven und Muskelzellen ist Magnesium unerlässlich: Magnesium beeinflusst die Stabilität, die Durchlässigkeit und damit die Funktionsfähigkeit der Zellwände und hat einen starken Einfluss auf die Nervenreize und Muskelbewegungen.
So vielfältig die Funktionen von Magnesium in Körper sind, so unterschiedlich kann sich ein Mangel äußern.
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