Der Normalwert des Magnesiumspiegels im Blut liegt zwischen 0,7 und 1,1 mmol (Milimol) pro Liter Blut. Blutwerte sind jedoch zur Bestimmung eines Magnesiummangels nur bedingt aussagekräftig. Sinkt nämlich der Magnesium-Spiegel im Blut, geben die Knochen sofort Magnesium ins Blut ab. So bleibt der Magnesiumspiegel im Blut noch längere Zeit stabil, während die Magnesium-Depots in den Knochen nach und nach abgebaut werden. Erst wenn die Depots fast leer sind, sinkt der Blut-Magnesiumspiegel.
Um einen Magnesiummangel rechtzeitig zu erkennen, ist es deshalb wichtig, auf typische Anzeichen zu achten. Besonders deutlich zeigt sich ein Magnesiummangel an unserer Muskulatur in Form von Waden- oder Beinkrämpfen. Prinzipiell gilt jedoch, dass ein Magnesiummangel zu vielfältigen körperlichen und seelischen Beschwerden führen kann:
Kopf: Kopfschmerzen, Migräne, Niedergeschlagenheit, Konzentrationsstörungen, Nervosität/innere Unruhe, depressive Verstimmungen
Muskulatur: Krämpfe: vor allem Waden-, Oberschenkel-, Fußsohlen- und Zehenkrämpfe, Verspannungen im Nacken- und Schulterbereich, aber auch Augenlidzucken sowie Taubheitsgefühle und Kribbeln in Händen und Füßen
Herz-Kreislauf: Herzklopfen, Herzjagen, Herzrhythmusstörungen, Gefäßverengungen
Magen-Darm-Trakt: Übelkeit, Erbrechen, Verstopfung oder auch Durchfälle, Magen- und Darmkrämpfe ebenso wie verstärkte Bauchkrämpfe während der Menstruation